Grün

 

Lieben Sie auch die Farbe Grün? Grün ist eine ganz besondere Farbe! Sie ist die Farbe der Heilung und sie wirkt wunderbar entspannend und harmonisierend auf unseren Geist, unsere Seele und unseren Körper. Sie scheint der Mittler und die Ruhe zwischen den Polen zu sein und neutralisiert die Spannungen, die zwischen den Extremen auftreten. Nicht nur visuell entfaltet die Farbe Grün ihre positive Heilwirkung. Auch in Form von Wildkräutern, Salaten und Gemüse spendet uns das gespeicherte Sonnenlicht in Form von Chlorophyll Kraft, Lebensenergie und alle Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe, die wir benötigen. Immer wieder bin ich fasziniert, wenn ich mein Glas frisch gepresster Gräser, Grünkohl, Wurzelgrün, Löwenzahn, Brennessel usw. in den Händen drehe. Dieses Grün leuchtet in einer Sattheit, dass mich Ehrfurcht überkommt. Nach dem Genuss eines solchen merke ich, wie mein Energiepegel in die Höhe schnellt. Ein Glas frisch gespresstes Grün ist so voller Lebenskraft, dass sich meine Zellen satt und zufrieden an die Arbeit machen. Es fühlt sich an, als würden meine Mitochondrien fröhlich anfangen zu pfeifen, während eine Welle des Glücks friedvoll durch meinen Körper schwappt. Die Verdauung bleibt unbelastet, so dass keine Energie unnötigt verloren geht. Meine Tischgenossen, die sich noch nicht durchgerungen haben, meinem grünen Beispiel zu folgen, gähnen mir müde und hausmannskostgesättigt entgegen. Zugegeben, als Rohköstlerin bewege ich mich sozusagen am Rande der Gesellschaft. Einladungen münden stets in der verzweifelten Frage: "Und was ißt du...?" Längst haben sie es aufgegeben, mir etwas auf den Teller zu legen, dass nicht gerade auf der Wiese gewachsen oder frisch vom Baum gefallen ist. Und mit leichtem Stolz stelle ich fest, dass man doch sehr interessiert ist und immer mehr und mehr probiert und mit Erstaunen feststellt, wie toll und abwechslungsreich  rohe Pflanzenkost zubereitet werden kann und schmeckt. Im Moment blicke ich nach  draußen auf die angrenzende Kuhweide. Da tollen die Kälbchen wie junge Fohlen um Ihre Mütter herum. Es ist zu schön! Ich spüre die bedingungslose Liebe der Mutterkühe und  die Freude der Kälbchen bis an meinen Schreibtisch. In mir keimt die Saat  der Gewissheit, dass wir eines Tages allesamt auch die Tiere und ihren Lebensraum achten, respektieren und schützen werden. Dann werden wir als Gesellschaft wieder gesunden, nicht nur körperlich - auch unser Geist und unsere Seele finden zur friedvollen Ruhe, wenn wir uns ernähren, wie es die Schöpfung vorgesehen hat.

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